Dieses Jahr hat unser Trainingsweekend wieder in Schüpfen stattfinden können. Auch die verfrühten sommerlichen Temperaturen haben zu einer guten Stimmung beigetragen, jedenfalls, solange man sich nicht allzu lange in der prallen Sonne aufhalten musste. Am Morgen, als wir mit dem Üben der Pendelstaffete gestartet haben (dringend nötig, wie wir letztes Jahr am Turnfest gesehen haben), war es allerdings noch kühl, weshalb es wie immer vor dem Pendeltraining geheissen hat: „Machet guet mit bim ufwerme u leget nech gnue warm a wemer use gö, mir wei ja keni Zerrige“.
15 Minuten später rennt Flöru als Startläufer los, beginnt nach einigen Schritten auf einem Bein zu hüpfen und hält an. „Hamer öppis zerrt!“ Wie das nur passieren konnte… Der Rest des Teams brachte die Sprints mehr oder weniger locker hinter sich. Danach ging es ans Trainieren der Programms und an den Fachtest, bis wir uns zum gemeinsamen Spaziergang ins Coop Schüpfen wieder trafen und dort den Tagesumsatz in die Höhe trieben.
Frisch gestärkt nach dem Mittagessen starten wir wieder mit dem Training – könnte man meinen. Doch das Weitermachen fällt schwer, was eventuell auch damit zusammenhängen könnte, das die BEA am gleichen Wochenende stattfindet. Jedenfalls bei einigen von uns.
Nach dem anstrengenden Nachmittagstraining treffen wir wieder zum Znacht im Bahnhöfli zusammen, geniessen dort den Pastaplausch und stärken uns für den nächsten Tag.
Am Sonntag trainierten wir weiterhin fleissig an unseren Programms, die wir dann als Abschluss unseres Trainingsweekend wie immer aus Familie und Freund*innen bestehendem Publikum vorführten. Doch nicht für alle war das schon der Abschluss des anstrengenden Wochenendes. Während alle noch verschnauften, entschied Zibä, dass für alle, die am Turnfest als 800m-Läufer und Läuferinnen starten werden, noch ein „kleines“ Intervall-Training angesagt war. Nicht, das sie noch zu kurz kommen. Also begaben sich fast alle nach draussen, um dieses Spektakel nicht zu verpassen. Mit Jubel, ein bisschen Schadenfreude und sehr grosser Erleichterung, sich nicht für den 800 Meter Lauf angemeldet zu haben, schauten wir zu, wie sie noch ihre letzte Energie in dieses Training steckten.
Und so schnell war das Trainingsweekend auch schon wieder vorbei und bleibt uns in guter Erinnerung. Nur, ob sich nächstes Jahr noch jemand für den 800er anmeldet, bleibt fraglich.

 

05.06.2026, Sina Allemann